98% aller Präsentationen sind langatmig & langweilig. Wollen Sie das ändern? Wollen Sie motivierende, emotionale und gleichzeitig professionelle Shows machen wie Steve Jobs, Tom Peters, Al Gore? Wollen Sie so kurz, knackig und kernig wie die Vorstände von HP, Cisco, SAP Ihre Ideen an Mitarbeiter, Kollegen und Geschäftspartner verkaufen? Ja, ich will das auch! Hier hole ich mir meine Anregungen.
Tolle Quellen der Inspiration
Wer gute Ideen, Beispiele, Möglichkeiten sucht, Inhalte, Ideen, Produkte, Strategien leichter, verständlicher, eleganter, emotionaler, visueller und professioneller darzustellen, der findet in „Slideology“, „Presentation Zen“ und „The Back of the Napkin“ tolle Anregungen. Dabei bleibt es auch, denn alle drei sind keine How-To Bücher, sondern eher Bilder- oder Ideenbücher. Im Text wird auch viel über Präsentations-Design philosophiert. Da ich den Text nur grob gelesen habe, beschränke ich mich auf den sichtbaren Teil der Bücher, der ist großartig.
Für erfahrene Power Point & Keynote Nutzer
Die drei Bücher sind nichts für Anfänger, die verstehen wollen, wie man mit Power Point / Keynote zurechtkommt. Aber wenn Sie sich gut mit beiden Programmen auskennen, dann erhalten Sie hier den Feinschliff. Meine Empfehlung für Visual Aids Support Staff & Designer und Berater / Investmentbanker / Geschäftsführer / Vorstände, die diese beauftragen. Außerdem ein Muss für alle, die Präsentationen nutzen, um Probleme zu lösen, Ideen / Produkte / Dienstleistungen zu verkaufen und Mitarbeiter zu motivieren.
Slideology: The Art and Science of Creating Great Presentations
Nancy Duartes brandneues Werk ist der neue Stern am Präsentations-Himmel. Sie liefert mir eine unglaublich umfassende Übersicht über alle möglichen Formen der Visualisierung von Inhalten. Sehr empfehlenswert, wenn man komplexe Sachverhalte vermitteln will. Außerdem zeigt sie konkrete Tipps & Tricks: beispielsweise wie man optimal Slides aufeinander folgen lässt. Oder wie man mit Grids / Rastern professionelle Templates & Folien designt. Ich habe auch nicht gewusst, dass man im Präsentationsmodus mit den Tasten „W“ oder „B“ einen weißen bzw. schwarzen Bildschirm erhält. So kann der Zuschauer sich voll auf den Präsentator konzentrieren.
Presentation Zen: Simple Ideas on Presentation Design and Delivery
Garr Reynolds ist einer der Protagonisten des „Death by Power Points Movements“ und er gibt viele Beispiele, wie man es anders macht. Seine Stärke ist der Umgang mit Bildern und Grafiken in Präsentationen. Er zeigt sehr anschaulich, wie man Charts mit wenig Text und Grafik konstruiert. Wer seine Show lebendiger, emotionaler und motivierender im Stile eines Steve Jobs oder Seth Godin gestalten will, findet hier tolle Ideen. Empfehlenswert ist auch sein Blog www.presentationzen.com.
The Back of the Napkin: Solving Problems and Selling Ideas with Pictures
Dan Roam hat mir die Angst vor dem „selber zeichnen“ genommen. Sehr einfach und leicht verständlich zeigt er mir Schritt für Schritt, wie ich mit kleinen, selbst gemachten Zeichnungen Probleme löse und Ideen verkaufe. Sehr hilfreich, wenn man mit Visual Aids Leuten zusammenarbeitet. Einfach Idee hinkritzeln, malen, zeichnen, und die Profis setzen es um. Eine großartige Fundgrube für Visualisierungsideen.
Noch ein Tipp
Besuchen Sie die Seite www.slideshare.net. Hier finden Sie Präsentationen aller Art. Echte Meisterwerke von bekannten Firmen wie Google und BCG, aber auch tolle Shows von Speakern wie Seth Godin, Garr und vielen anderen. Dazwischen jede Menge Schrott, aber die vielen Perlen wiegen es mehr als auf. Eine meiner Lieblingsseiten.
Auf Ihren Erfolg,
Dr. Michael Franz


